Worte der Weisheit

Wir sind nicht unabhängige einzelne, sondern von einander abhängige viele.
Buddha

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Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
Konfuzius

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Das Glück stellt sich ein, wenn dein Werk und deine Worte für dich und für andere von Nutzen sind.
Buddha

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Nur ein Streit ohne Sieger ist ein gewonnener Streit.
Sprichwort

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Das geistige Leben sollte ein großes Maß an gesundem Menschenverstand enthalten.
Buddha

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Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche
und plötzlich schaffst du das Unmögliche
Franz von Assisi

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Alles in Maßen, einschließlich der Mäßigung.
Buddha

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Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur,
sondern im Widerspruch zu unserem Wissen von der Natur
Augustinus

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Alles was wir in geruhsamen Zeiten kultivieren, sammeln wir als Stärke für Zeiten des Wandels.
Buddha

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Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
Anatole France

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Wenn dein Ziel groß ist
Und deine Mittel klein
Handle trotzdem.
Durch dein Handeln allein
Werden auch deine Mittel wachsen.
Sri Aurobindo

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Wenn das Glück kommt,
bleibe demütig,
entsage der Arroganz, dem Hochmut,
der Eitelkeit und der Faulheit.
Buddhistischer Wurzeltext

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Rabi Sussja lehrte: Gott sprach zu Abram:
Geh du aus deinem Land, deinem Geburtsort, aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde.
Gott spricht zum Menschen:
Zuvorderst geh aus deinem Land – aus der Trübung, die du selber dir angetan hast.
Sodann aus deinem Geburtsort – aus der Trübung, die deine Mutter dir angetan hat.
Danach aus deinem Vaterhaus – aus der Trübung, die dein Vater dir angetan hat.
Nun vermagst du in das Land zu gehen, das ich dir zeigen werde.
Martin Buber

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Ein Mensch, der im Dunkel wandert, wandert doch. Der Schüler lernt auch, wenn er nicht weiß, dass er lernt, und so mag er schließlich durchaus Feuer fangen. Im Winter sammelt ein Baum Nahrung. Die Leute mögen denken, er sei müßig, denn sie sehen nicht, dass irgendetwas geschieht. Erst im Frühling sehen sie die Knospen. Jetzt erst, so glauben sie, tut er etwas. Es gibt eine Zeit des Aufspeicherns und eine Zeit des Ausschüttens. Das bringt uns zurück zu dem Lehrsatz: "Die Erleuchtung muss Schritt für Schritt kommen – sonst würde man von der Erfahrung überwältigt."
Rumi, islamischer Weisheitslehrer

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Ohne aus der Tür zu gehen,
kann man die Welt erkennen.
Ohne aus dem Fenster zu blicken,
kann man des Himmels Sinn erschauen.
Je weiter einer hinausgeht,
desto weniger wird sein Erkennen.

Also auch der Berufene:
Er wandert nicht und kommt doch ans Ziel.
Er sieht sich nicht um und vermag doch zu benennen.
Er handelt nicht und bringt doch zur Vollendung.
Laotse

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Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege.
Der eine ist die Liebe,
der zweite ist Genügsamkeit,
der dritte ist die Demut.
Nur der Liebende ist mutig,
nur der Genügsame ist großzügig,
nur der Demütige ist fähig zu herrschen.
Laotse

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An welchen Ort du auch kommen magst, vergleiche dich nicht mit anderen, und du wirst Ruhe finden.
Vater Poimen

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Die Kunst zu ermutigen ist eine der Möglichkeiten aufmerksamer Nächstenliebe.
Kardinal Leo Jozef Suenens

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Die Macht der Heiligen besteht darin, den Willen Gottes zu erkennen. Der Mensch wird ähnlich, wenn er auf die Wahrheit achtet, dass er Bild und Gleichnis Gottes ist. Es ist besonders gefährlich, nur seinem Herzen zu folgen, das heißt nur dem eigenen Denken und nicht dem Willen Gottes.
Vater Isidor

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Wer will, dass seine Gebete von Gott schnell erhört werden, der bete, wenn er aufsteht und die Hände zu Gott erhebt, für alle, für sich selbst, sogar für seine Feinde. Dann wird Gott ihn erhören, worum immer er auch bittet.
Vater Zenon

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Wenn einer zu dir kommt und von dir Hilfe fordert, dann ist es nicht an dir, ihm mit frommem Mund zu empfehlen:  „Habe Vertrauen und wirf deine Not auf Gott“, sondern dann sollst du handeln, als wäre da kein Gott, sondern auf der ganzen Welt nur einer, der diesem Menschen helfen kann, du allein.
Martin Buber

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Keine Tugend ist wie diese: keinen verachten.
Vater Theodor von Pherme

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Wer im Forschen wandelt, nimmt täglich zu.
Wer im Sinne wandelt, nimmt täglich ab.
Er verringert sein Tun und verringert es immer mehr, bis er anlangt beim Nicht-Tun.
Beim Nicht-Tun bleibt nichts ungetan.
Das Reich erlangen kann man nur, wenn man immer frei bleibt von Geschäftigkeit.
Die Vielbeschäftigten sind nicht geschickt das Reich zu erlangen.
Laotse

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Schneide ab die Neigung zu vielen Dingen, damit nicht dein Sinn verwirrt werde und die Herzensruhe nicht gestört wird.
Vater Evagrios

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